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Neues Equipment…neuer Song

Wie zuletzt versprochen, hier der erste komplette Song, den ich mit dem neuen Equipment aufgenommen habe.

Ich habe “Starlight” von “MUSE” ausgewählt, weil ich mal wieder auf was rockigers bzw. gitarrenlastigeres Bock hatte. Außerdem konnte ich mich dabei auch schon von der Pegel-Festigkeit des neuen Grossmembran-Kondensator-Mikrofons überzeugen. Es gibt da zwar noch jede Menge “zu schrauben” und auszuprobieren, ich bin aber mit diesem ersten Ergebnis schon super zufrieden und mein Schatzi (Die meine Stimme und meine Songs nun wirklich zur genüge kennt Winking), hat mir auch bestätigt, dass der Unterschied zu vorher wirklich massiv ist…im positiven Sinne!

Über die technischen Details hab ich mich ja schon im letzten Posting ausgelassen, darum hier nun endlich der neue Song:

 

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Jetzt bin ich natürlich auf Eure ersten Eindrücke und Kommentare dazu mehr als gespannt Nailbiting! Schreibt mir bitte Eure Meinung…

Zeit für einen Wechsel!

Schon seit Jahren träume ich davon die Aufnahme meiner Cover Songs etwas professioneller zu gestalten. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Hardware, die ich verwende.

Mein Rechner ist seit der letzten Aufrüst-Aktion (die ein komplett neuer Rechner war Winking) stark genug, um mit einer ordentlichen Samplerate zu arbeiten und das verwendete “Steinberg Cubase SX 3″ nutze ich nicht mal annähernd aus (ich bin nun mal in erster Linie Sänger und kein Ton-Ingenieur, der man aber wohl sein muss, um alle Möglichkeiten dieser Software wirklich ausnutzen zu können).

But anyway…

Die schwächsten Bindeglieder waren immer meine Soundkarte, eine “Creative Audigy 2 ZS” und mein dynamisches “NoName”-Mikrofon (hat, glaub ich, damals 30 € gekostet). Soviel technischen Sachverstand hab ich auf dem Gebiet schon um zu wissen, dass man damit nicht gerade Studio-Qualität erzielt.

Die “Audigy” kann mit einer maximalen Samplerate von 44kHz/16Bit arbeiten und über den Rauschabstand und dem Dynamikbereich des Mic´s brauch wohl keine Worte verlieren.

Über die Jahre bin ich aber trotzdem immer damit ausgekommen und hab so manchen Song in meinem kleinen “Homerecording-Studio” produziert. Aber man muss auch loslassen können…

Jedenfalls hab ich mir endlich ein Herz gefasst und bei meinem Lieblings-Online-Musikhaus “Thomann” ein Grossmembran-Kondensator-Mikrofon inklusive “Pop-Killer” bestellt, sowie einen Mikrofon-PreAmp, der auch die, für diese Art von Mikrofon benötigte, 48 Volt Phantomspannung liefert.

BTW: Für die nicht eingeweihten: Ein sogenannter “Pop-Killer” ist kein “Liebestöter”, sondern ein meist aus dünnem Stoffnetz bestehender Schutz, der gewährleisten soll, dass z.B. “P”- oder “S”-Laute, die gemeinhin ein “explosives” bzw. “scharfes” Ausatmen beim aussprechen oder vielmehr “aussingen” verursachen, gedämpft werden Nerd.

Bei dem Mikrofon hatte ich mich für das “t.bone SC 1100″ entschieden (die Thomann-”Hausmarke”) und als PreAmp ist der “Art Tube MP”, ein Röhren-Vorverstärker, mit auf den Bestellzettel gewandert.

Wie immer ging die Bestellung bzw. die damit verbundene Lieferung “Thomann-Typisch” schnell und zuverlässig über die Bühne und 2 Tage später konnte ich mein sehnsüchtig erwartetes Equipment von der DHL-Packstation abholen:

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Nach dem ersten auspacken war ich auch direkt beeindruckt. Im Vergleich zu meinem “alten” Mic war das “SC 1100″ schon eine ganz andere “Hausnummer” (FYI: mein altes Mic ist das obere auf dem Foto Tongue):

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Lange Rede, kurzer Sinn:

Nachdem ich das neue Mic mit dem PreAmp und diesen mit meiner Soundkarte verbunden hatte, ging es an die ersten Tests.

Schnell stellte sich bei mir allerdings Ernüchterung ein. Egal welche Einstellungen ich wählte, meine Stimme war meistens viel zu leise und ein permanentes Grundrauschen war in den Aufnahmen ebenfalls vorhanden. Wenn ich versuchte mit dem PreAmp dagegen zu steuern, verstärkte sich zwar das Nutz-Signal, eben meine Stimme, aber auch das Rauschen wurde um ein vielfaches intensiver. Da war sogar mein “billiges” dynamisches Mikrofon Rausch-Ärmer und brachte auch einen viel ordentlicheren Signal-Pegel zustande. Aber zur Krönung des Ganzen, gab dann nach ca. 2 Stunden das “SC 1100″ komplett den Geist auf At wits end! Ich hab keine Ahnung warum, aber irgendwann kam einfach gar kein Ton mehr raus! Ich hab noch 2 Tage verzweifelt versucht das Mic zu “reanimieren”, aber vergebens.

Deprimiert hab ich die komplette Hardware wieder verpackt und unter Anspruchnahme meines 30-Tage-Rückgabe-Rechts wieder Richtung “Thomann” geschickt.

Nun wollte ich mich aber nicht so einfach geschlagen geben.

Also hab ich mir überlegt, dass es a) wahrscheinlich doch besser wäre, wenn ich mir schon ein solches Equipment anschaffe, nicht an der falschen Stelle zu sparen und b) ich auch gleich noch eine weitere “minderwertige” Komponente aus dem Signalweg heraus nehmen sollte:

Die Soundkarte.

Nach 3 langen Nächten mit meinem PC und den Jungs von “Google” hatte ich dann meine neue Hardware ausgewählt:

Als Mikrofon wählte ich bewerte Qualität in der von mir angestrebten Preisklasse. Ein Name fiel in allen Test-Berichten und einschlägigen Foren immer wieder: RODE NT1 A.

RODE ist eine australische Firma, die hochwertiges Musiker-Equipment zu erschwinglichen Preisen herstellt und seit Jahren einen hervorragenden Ruf in der Szene geniest.

Dem zur Seite stellte ich das USB 2.0 Audio-Interface “EMu 0404″. Eine externe Audio-Karte, die außerdem 2 PreAmps, 48V Phantomspeisung, Soft-Limiter, S/PDIF-Anschlüsse und noch einiges mehr zu bieten hat. Wegen der USB-Anbindung hatte ich etwas Bedenken, dass sich das eventuell negativ auf die Latenz-Zeiten auswirken könnte, aber die Test-Berichte, die ich zu dem Gerät auftreiben konnte, konnten diese Ängste erst einmal zerstreuen.

Also wieder eine Bestellung bei “Thomann” aufgegeben und 2 Tage später hatte ich ein neues Paket. Erst mal ausgepackt…

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…und zuerst das Audio-Interface angeschlossen…

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Der Download des aktuellen Treibers von der EMu-Website, war etwas langsam, aber dass war dann auch schon das einzige “Negative”. Der Treiber lies sich problemlos und schnell installieren und schon kamen die ersten Töne aus dem Sennheiser-Kopfhörer, der an dem “0404″ angeschlossen war. Das klappte schon mal…

Nun das Mic aufgebaut und angeschlossen:

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Update zum “Pop-Killer”: Der ist bei RODE aus Metall!

Hatte ich auch vorher noch nie gesehen, aber statt einem Stoffnetz verwendet RODE ein feines Metall-Gitter, was aber genauso gut seine Aufgabe erfüllt und auch irgendwie “stylisch” rüber kommt Cool.

Jedenfalls stieg die Spannung ins unerträgliche, als ich “Cubase” startete und eine erste “Test-Spur” aufnahm. Und was soll ich sagen…Absolut Phänomenal!

Schon ohne großartige Anpassungen der Einstellungen war das Signal völlig rauschfrei und ohne eine wahrnehmbare Latenz (Verzögerung), was so nicht mal meine, direkt im PCI-Slot verbaute Soundkarte hinbekommen hatte.

Nach einigen Experimenten und einer Anpassung der Samplerate auf 96kHz/24Bit erzielte ich schon Ergebnisse, die ich in diesem Dynamik-Umfang noch nie hinbekommen hatte. Das RODE nimmt die Stimme wirklich so auf, wie sie klingt ohne sie noch zusätzlich zu “verfärben” oder zu verändern. So hatte ich auch endlich die Möglichkeit in der Nachbearbeitung mit Filtern und Effekten zu arbeiten, die meine Stimme und die Aufnahmen in ganz anderem “Glanz erstrahlen ließen”.

Ich kann nur sagen, ich bin super zufrieden und mal abgesehen von den Startschwierigkeiten mit der ersten Hardware und dem fast doppelt so hohen Preis der jetzigen Hardware, hat es sich für mich trotzdem gelohnt …Party

Ich Denke, Ihr werdet Euch in dem nächsten Artikel auf meinem Blog davon selbst überzeugen können…

Italienische Emotionen

 

Viele wissen ja (und manche Denken es sich höchstwahrscheinlich wegen meines Namens schon), dass ich Italiener bin. Jedenfalls bin ich dies Aufgrund der Tatsache, dass mein Vater Italiener ist und ich daher automatisch von Geburt an diese Staatsangehörigkeit habe.

Da meine Mutter Deutsche ist und ich als Kind die meiste Zeit mit Ihr verbracht habe (weil mein Vater viel gearbeitet hat und daher wenig Zeit für uns hatte) bin ich leider nicht zweisprachig aufgewachsen, obwohl ich diese Sprache sehr liebe (daher bezeichne ich mich auch mittlerweile als “Deutscher mit italienischem Migrationshintergrund”Winking).

Also habe ich mir mit den Jahren ein wenig selbst Italienisch beigebracht, was mir half vieles zu verstehen und mich auch selbst verständlich zu machen, wenn wir z.B. mit meinen Eltern in Italien Urlaub machten (hauptsächlich um meine Großeltern und Verwandten zu besuchen). Da ich Talent für die Aussprache hatte, kam ich schnell dazu auch auf Italienisch zu singen.

Ich habe festgestellt, dass diese wunderschöne Sprache unglaublich viel mit Gesang zu tun hat. Ich glaube, es ist wahrscheinlich die einzige Sprache auf der Welt in der man so unglaublich dreckig Fluchen und gleichzeitig so wundervoll und herzzerreissend von der Liebe erzählen kann.

Mir ist mit der Zeit aufgefallen, dass wenn ich auf Italienisch sang, ich damit die Menschen berührte, auch wenn Diese nicht verstanden was ich da sang. Irgendwie ist wohl schon der Klang der Worte im Zusammenspiel mit der Musik ausreichend, um zu verstehen, dass es um Liebe, Schmerz, Trauer, Freude oder Glück geht.

Dies kann, meiner Meinung nach, nur noch eine andere Sprache: Die Musik selbst.

Sie ist universell und kennt keine Grenzen und Sprachbarrieren. Deswegen ergänzen sie sich wahrscheinlich auch so hervorragend.

Aber nun genug der grauen Theorie…Yawn.

Der folgende Song ist sozusagen ein Remake, da ich dieses Lied schon mal vor ca. 4 Jahren aufgenommen habe. Der Song heißt “Adesso tu” (von 1986) und ist, meines Wissens, der erste Song von Eros Ramazzotti, mit dem er in Deutschlang bekannt wurde bzw. erfolgreich war. Ich war mit der damaligen Aufnahme nie richtig zufrieden, da meiner Meinung nach einige Töne nicht hundertprozentig da saßen wo sie sollten und der Gesang auch zu wenig gefühlvoll war. Aber ich liebe diesen Track und hab ihn deshalb nochmal neu aufgenommen. Und dieses mal bin ich auch damit zufrieden (bis auf den Backingtrack, der leider manchmal etwas dröhnt, aber leider habe ich bis heute keinen besseren gefundenSigh).

 

Also nun… hier meine italienische Seite:

 

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Ich hoffe, es gefällt Euch und Ihr schreibt mir wieder fleißig Kommentare dazu…